Kinder an Bord
von Thorsten Totzke

Eigentlich jeder große Ozeanriese, der unsere Weltmeere befahren hat, war ausgerüstet, den Passagieren in der ersten Klasse möglichst viel Komfort zu bieten. Jedes Werbeprospekt für einen solchen Ocean-Liner überschlägt sich mit detaillierten Beschreibungen der Kabinen, der Speisesäle, der Rauchsalons, Bibliotheken, Schwimmbäder und Theatersäle. Die Prospekte zeigten dem interessierten Passagieren, daß es an Bord fast alles gab, was das Herz begehren konnte. Die Zeitungen wussten schon damals, diese Aussagen noch weiter auszuschmücken und zu verfeinern. So tauchten nach dem Untergang der Titanic in Zeitungsartikeln viele Räume auf, die, wie sich jeder vorstellen kann, nie an Bord irgendeines Luxusliners vorhanden waren. Eine Kieler Zeitung schrieb damals zum Beispiel von einer Rollschuhbahn, einer Eisbahn und einem Fischbassin für Angler, welche sich auf der Titanic befunden haben sollen. Was komischerweise sehr selten Erwähnung findet sind die Kinder auf den Emigrantenschiffen.

Vom Bordfotografen der Imperator wurde dieses Kinder-Bild inzeniert
Sammlung Thorsten Totzke

Die Kinder war es meistens nicht einmal erlaubt, mit ihren Eltern zu speisen. Sie mußten zum Essen meistens zusammen mit den Dienern in die Bediensteten-Speisesälen. Diese wiesen sicherlich keinerlei Komfort auf, da sie ja lediglich für Diener gedacht waren. Es war den Kindern meistens sogar verboten, in den Speisesälen der Ersten Klasse zu erscheinen. In einer Broschüre der White Star Line von 1910 findet sich so zum Beispiel der Hinweis: "When the steamers are not full in the First Class, children will be allowed to sit with their parents in the Saloon for meals." ("Wenn die Dampfer in der ersten Klasse nicht voll ausgebucht sind, ist es Kindern erlaubt zusammen mit ihren Eltern für Mahlzeiten im Speisesaal zu sitzen")

Das Kinderzimmer an Bord der Imperator
Sammlung Thorsten Totzke

Schon auf der legendären Imperator gab es ein Kinderspeisezimmer und als das Schiff später als Berengaria für die Cunard Line fuhr, gab es sogar mobile Sandkästen an Bord. Diese konnten bei schönem Wetter auf das Promenadendeck gebracht werden, so daß die Kleinen an Deck im Sand spielen und toben konnte. Als die Cunard Line 1933 die Berengaria umbauen ließ, wurde in der Nähe der öffentlichen Räume der Touristenklasse ein Kinderspielplatz eingebaut, auf dem es neben Schaukelpferden sogar kleine Schaukelboote gab. Natürlich trugen diese alle den Namen Berengaria, Einen Einblick in den Umgang mit Kindern zur Zeit der Titanic geben uns auch einige Zeilen aus den "Überfahrtsbedingungen für Kajüts-Reisende nach Süd-Amerika", welche im November 1912 von der Hamburg-Süd und der Hapag gemeinschaftlich herausgegeben wurden. In diesem Überfahrtsbedingungen wird zum Beispiel bekannt gegeben, daß für Kinder die größeren Mahlzeiten eine Stunde früher stattfinden. Irgendwo klein wird dann auch noch erwähnt, daß Kinder und Dienstboten "im Kinderzimmer bzw. für sich" essen.

Kinderzimmer an Bord der Bremen
Sammlung Thorsten Totzke

Auf der Bremen des Norddeutschen Lloyd, welche am 16. Juli 1929 ihre Jungfernfahrt begann, gab es neben dem Bedienstetenspeisezimmer ein spezielles Kinderspeisezimmer. Der Norddeutsche Lloyd schrieb in einer 1929, kurz nach der Indienststellung herausgegebenen Broschüre folgendes über diese beiden Zimmer: "Im D-Deck, mitschiffs, ist an der Steuerbordseite das Kinder- und Bediensteten- Speisezimmer gelegen. Das Kinderspeisezimmer ist für 36 Kinder, das danebenliegende Bedienstetenzimmer für 26 Bedienstete eingerichtet. Die Wände beider Räume sind in farbigen Schleiflack gehalten und durch die Malereien der bremischen Kunstmaler Theodor Dahle und August Welp geschmückt" Für das Aussehen dieser beiden Räume war der Architekt Karl Rotermund aus Bremen verantwortlich. Er bekam bei einem Wettbewerb, den der Norddeutsche Lloyd ausgerichtet hatte, den Zuschlag das Kinder-Speisezimmer, Bediensteten-Speisezimmer und zwei Luxuszimmergruppen zu planen. 1926 wurden auf der Columbus die Mahlzeiten für Kinder auch nur im Kinderspeisezimmer serviert . Frühstück gab es von 8 - 10 Uhr vormittags, Mittagessen gab es um 12 Uhr und das Abendessen um 18 Uhr. Die Dienstboten, sofern sie nicht als Aufpasser von den Kindern arbeiten mussten, bekamen Frühstück von 8-10 Uhr, Mittag um 13 Uhr und Abendessen um 19 Uhr ebenfalls im Kinderspeisezimmer.

Kasperletheater an Deck eines Hapag Liners in den 20er Jahren
Sammlung Thorsten Totzke

Einige Reedereien haben sogar eigene Kinder-Speisekarten herausgegeben. Da die Kinder natürlich nicht ein so großes Interesse an diesen Speisekarten hatten, sind solche Kinderspeisekarten heute gesuchte Sammelobjekte. Was es hingegen an Bord von fast jedem großen Ozeanriesen gab, war ein Kinderspielzimmer für die kleineren Kinder. Hier konnten die Eltern ihre Kleinen abgeben, um sich dann in aller Ruhe an Bord vergnügen zu können. Die Kinder wurden hier von einer oder mehrerer Kinderfrauen betreut. Ein Passagier ,der an der Jungfernfahrt der Deutschland (Der einzige Hapag-Vierschornsteiner, der 1900 das Blaue Band gewann) teilnahm, schrieb nach dieser Reise einen Brief an den Generaldirektor der Hapag, Albert Ballin. In diesem Brief führt er aus: "Gegenüber der Einrichtungen auf der Kaiser Wilhelm fehlte es auf der Deutschland sehr an Schreibtischen für die Passagiere. Sollte sich das Kinderzimmer eventuell nicht so bewähren, wie ich übrigens doch hoffe und erwarte, so könnte man vielleicht dieses Kinderzimmer in eine Schreibstube umwandeln. Allerdings ist das Kinderzimmer dafür reichlich niedrig und abgelegen. Zu beiden Seiten des Kinderzimmers befindet sich auf dem Bootsdeck freier Decksraum, der vielleicht auch als Spielplatz für die Kinder gedacht ist, in welchem Falle aber für eine bessere Einfriedung zu sorgen währe. Die jetzt vorhandene Ketteneinfassung ist für Kinder lebensgefährlich..." Auch an diesem Brief kann man wieder erkennen, welchen Stellenwert die Kinder damals eingenommen haben. Sollte das Kinderzimmer (welches damals eine absolute Neuheit war) sich nicht bewähren, solle man den Platz doch lieber nutzen, um ein Schreibzimmer einzurichten. Dummerweise liegt der Raum abgelegen und ist sehr niedrig. Wenn man einmal schaut, wo dieser Raum sich auf der Deutschland befand fragt man sich, wo ein besserer Platz gewesen wäre, denn das Kinderspielzimmer lag auf dem obersten Deck. Bezeichnet war dieses Deck als Sonnendeck, später hätte man es Bootsdeck genannt. Auf Höhe der Rettungsboote 4 und 5 (von vorne gezählt) lag das Kinderzimmer. Genau zwischen dem zweiten und dem dritten Schornstein.

Kringelbeißen für Kinder an Deck eines Hapag Schiffes in den 20er Jahren
Sammlung Thorsten Totzke

Die Deutschen Reedereien haben seit ca. 1900 auf den meisten großen Schiffen Kinderzimmer eingerichtet. Meistens waren die Kinderzimmer auf dem Oberdeck untergebracht. Die Hamburg-Süd hat auf fast allen größeren Schiffen eines eingerichtet. Erstaunlicherweise nicht auf der Cap Polonio. Auf der Cap Arcona befand es sich auf dem Sportdeck, direkt hinter dem ersten Schornstein. Die Cap Blanco und die Cap Ortegal hatten jeweils eines auf dem Promenadendeck direkt hinter dem Schornstein Die Cap Finiesterre hatte eines auf dem Boots- und Sportdeck auf der Steuerbordseite direkt neben dem zweiten Schornstein. Auch der Norddeutsche Lloyd hatte auf der Kronprinzessin Cecilie ein Kinderzimmer eingerichtet. Dieses war zugleich Spiel- und Speisezimmer. Die Wände dieses Zimmers waren zu ca. 2/3 ihrer Höhe in einem dunklen Blau bemalt. Darüber befanden sich Bilder aus dem Leben eines Kindes. Zwischen den Bildern befanden sich niedliche Reliefs, die aussahen als wären sie aus Bronze, in Wirklichkeit war es aber nur eine Bronze-Imitation. Besonders schön war die Unterbringung des Kinderspielzimmers auf der Normandie. Es war auf dem Sonnendeck eingerichtet und direkt in den ersten Schornstein eingebaut. Dazu gab es auf der Normandie auch noch ein Kinderspeisezimmer welches sich direkt ein Deck unter dem Speisesaal erster Klasse befand. So konnten die Eltern ihre Sprösslinge abgeben und sich dann ohne Sorgen ein Deck höher zu Tisch begeben.

Kinderspeisekarte der Durban Castle
Sammlung Thorsten Totzke

Das Kinderspielzimmer auf der Bremen sorgte in den 30er Jahren für Aufmerksamkeit. Für die Kinder der Reisenden gab es eine Rutschbahn, ein Kasperle-Theater mit originellen Figuren (Schöpfer: Albert Schlopsins, Berlin), eine Eisenbahn und ein mit beweglichen Vögeln besetzter Tannenbaum. Außerdem stand Spielzeug in reicher Auswahl zur Verfügung. Die Wände zeigten lustige Malereien von der Hand Walter Triers, und zwar deutsche Landschaften mit Alpenhütten, Kühen, Bergen und exotische Landschaften mit Negern, Giraffen und Elefanten. Auch Bilder des Ozeans fehlten nicht. Leuchttürme und Blinkfeuer ließen sich ebenso wie Sonne und Mond unter der mit Sternen besetzten und von einer Milchstraße durchzogenen Decke elektrisch einschalten. Die Hamburger Werft Blohm & Voss lieferte mit dem Schwesterschiff der Bremen, der Europa noch eine interessante Neuigkeit ab. Das Kinderzimmer in der Touristenklasse muss ähnlich dem Kinderspielzimmer auf der Bremen eingerichtet gewesen sein. So schreib der Norddeutsche Lloyd in einer Werbung: "Die Wände des Kinderspielzimmers weisen lustige Malereinen von der Hand der Münchener Künstlerin Elisabeth Jäger auf. Neben einem Kasperle-Theater stehen Spielzeuge aller Art den Kindern zu ihrer Unterhaltung zur Verfügung. Das hört sich fast identisch an mit dem Kinderspielzimmer auf der Bremen. Allerdings beschreibt dieselbe Werbung auch das Kinderspielzimmer in der ersten Klasse der Europa: "Es ist nach den Entwürfen des Münchener Künstlers Max Schwartzer ausgemalt worden. Die Figuren an den Wänden, die erheiternde Szenen aus dem Kinderleben zeigen, sind zum Teil beweglich. Außer vielerlei Spielsachen ist ein Kasperle-Theater und ein für kleinere Kinder begehbares Puppenhaus "Villa Maria" mit dazugehörigen Möbeln vorhanden." Ein begehbares Puppenhaus dürfte wohl ziemlich einzigartig an Bord eines Oceanliners gewesen sein.

Das Kinderzimmer der ersten Klasse an Bord der Queen Mary
Sammlung Marion & Thomas Lehmann

Auf der Queen Mary gab es insgesamt 3 Kinderzimmer. Nach dem sie fertig ausgerüstet war und die Jungfernfahrt anstand, besichtigte die Königliche Familie am 25 Mai 1936 das Schiff. Hierbei haben die beiden Prinzessinen Elizabeth (die spätere Queen Elizabeth II.) und Margaret auch eines oder sogar alle (hier wiedersprechen sich die Quellen) der Kinderspielzimmer besichtigt. Das Spielzimmer der ersten oder auch Cabin-Class war unterteilt in einen Bereich für Jungen und einen Bereich für Mädchen. Hier hab es auch ein Aquarium mit tropischen Fischen und sogar einen Filmprojektor, an dem sich die beiden Prinzessinen voller Freude Micky Maus Filme von Walt Disney angesehen haben sollen. Nach dem Krieg waren die beiden Prinzessinen aus dem Alter für Kinderspielzimmer heraus und so waren sie bei späteren Besuchen an Bord nie wieder in diesen Räumen.

Kinderspeisekarte der Kenilworth Castle
Sammlung Thorsten Totzke


In den Kriegsjahren dürfte das Kinderzimmer auf der Queen Mary nicht allzu viele Kinder gesehen haben. Das Kinderspielzimmer der Touristenklasse wurde sogar als Kommandozentrale der Royal Air Force (R.A.F.) genutzt. Aber nachdem der Krieg beendet worden war und die großen Überseedampfer sich wieder dem nordatlantischen Passagierdienst zuwenden konnten, änderte sich dies. Die ersten Fahrgäste waren die Frauen von amerikanischen Soldaten, die in die Neue Welt zu ihren Ehemänner fuhren. In den ersten 1 1/2 Jahren nach Kriegsende transportierte die Queen Mary 12.886 Kriegsbräute und deren Kinder in die Vereinigten Staaten und weitere 10.000 nach Kanada. Eine der ersten Frauen, die den Atlantik überquerten, war Emily Glass, die zusammen mit zehn anderen Frauen, als Härtefälle eingestuft, die 8.000 Männer der 82. Luftlandedivision kurz nach Kriegsende nach New York begleitete. Sie hatte einen Sänitäts-Sergeanten der amerikanischen Armee geheiratet, der in England stationiert war und der besondere Härtefall waren die sieben Monate alten Drillinge Stephan, Shawn und Robert. Auf See sammelten die Männer der Luftlandedivision 8.800 Dollar für die drei Kleinen, die für deren Ausbildung verwendet werden sollten. "Die amerikanischen Soldaten waren einfach wunderbar" erinnert sich Mrs. Glass. "Sie taten beinah alles, nur meldete sich keiner freiwillig um die täglich anfallenden 36 Windeln zu waschen"

Das Kinderzimmer der Touristen-Klasse an Bord der Queen Mary
Sammlung Marion & Thomas Lehmann

In den 60er Jahren wurden die Kinder an Bord dann meistens genauso umsorgt, wie ihre Eltern. An Bord der United States wurden zum Beispiel noch vor dem Ablegen alle Kinder zu einem Fest eingeladen, um sie so vom Abschiednehmen abzulenken. Bei diesem Fest wurden die Kinder dann mit Kuchen verwöhnt, sie bekamen Papphütte, Luftballons und es gab Musik von einem Akkordeonspieler. Zu Weihnachten gab es an Bord der United States sogar einen Nikolaus der Geschenke und Süßikeiten für die Kleinen brachte. Im Rauchsalon wurde jedes Kind aufgerufen und bekam haufenweise Schokolade und Bonbons. Beobachter schätzen das jedes Kind mindestens 1 Pfund Süßigkeiten bekam. Dazu gab es dann noch Geschenke. Es gab Chemiekästen oder große ca. 1 m lange Feuerwehrautos oder für die Mädchen Lacklederkoffer. Man kann sagen die United States Line verwöhnte ihre kleinsten Gäste. Das Kinderzimmer an Bord der United States wurde in der Zeit von 9-12 und von 13-18 Uhr von einem ausgebildeten Kindermädchen betreut. Das Kinderzimmer war ausgerüstet mit speziellen Tischen und Stühlen in Kindergröße. Außerdem gab es ein Sortiment an Kinderbüchern, eine komplette Babyeinrichtung mit Wickeltisch, Töpfchen und allem was sonst noch benötigt wurde und sogar einen kleinen typisch amerikanischen Trinkbrunnen. Designed wurde das Kinderzimmer von einem ausgebildeten Kinder-Psychologen. Auf der Amerika, dem Beinahe-Schwesterschiff der United States gab es sogar zwei Kinderspielzimmer. Eines befand sich auf dem Sonnendeck und eines auf dem Main-Deck. Das Spielzimmer auf dem Sonnendeck verfügte sogar über ein extra geschlossenes Spieldeck für die Kinder.

Das Zimmer an Bord der United States dürfte für immer das schnellste Kinderzimmer auf dem Meer bleiben
Sammlung Thorsten Totzke

Auf der legendären France konnte mit so vielen speziellen Kinder und Jugendräumen aufgewartet werden wie sonst nirgendwo. So gab es auf dem A-Deck den Kinderspeisesaal 1. Klasse. Auf dem Veranda Deck gab das Kinderspielzimmer erster Klasse, das Kinderspielzimmer der Touristenklasse, ein Kasperletheater, einen Kindergarten und einen Jugendclub. Auf dem Hauptdeck lag zu guter Letzt auch noch der Kinderspeisesaal der Touristenklasse. Doch auch in den 60er Jahren gab es noch Reedereien die den Kindern den Zutritt zu einigen Räumen verwehrten. An Bord der Transvaal Castle der Union Castle Line gab es 1962 ein voll ausgebildetes Kindermädchen und zwei Kinder-Stewardessen zu ihrer Unterstützung. Das Kindermädchen war generell für die älteren Kinder zuständig, während sich die Kinder-Stewardessen um die kleineren Kinder kümmern sollten. Aber alle sollten miteinander kooperieren im besten Interesse der Kinder jeden Alters. Das Kindermädchen organisierte Spiele, Schwimmen, Kostümparties, Sportwettbewerbe und Ähnliches für die größeren Kinder, während die Kinder-Stewardessen mit den kleineren Kindern im Kinderspielzimmer Beschäftigung suchten. Allerdings wurden Kinder "aus Fairness den Erwachsenen gegenüber" nicht in den Rauch-Salons, den Bars und dem Schreibraum geduldet.

In einer der gemütlichen Kabinen der United States bringt
diese Mutter ihre Tochter ins Bett
Sammlung Thorsten Totzke

In den 70er Jahren gab es an Bord der Bremen (ex. Pasteur) noch einen großes Kinderspielzimmer und sogar einen eigenen Spielplatz auf dem Promenadendeck für die Kinder. Auf den letzten beiden Europa's der Hapag-Lloyd AG (1981-1999 und die aktuelle 1999 in Dienst gestellte) findet sich nur noch ein kleiner Raum, der als Kindergarten bezeichnet ist. Immerhin gab es auf der Europa (1981-1999) noch einen extra Kinder-Pool, der direkt neben dem Lido-Pool in der Nähe des Kindergartens befand. Die Zeit, als Kinder ihre eigenen Speisesäle hatten, scheint endgültig vorbei zu sein.